14. Mai 2025

Nur 25 % aller Hunde erhalten regelmäßiges Training. Das bedeutet, dass Millionen von Hunden keine Anleitung für gutes Benehmen erhalten. Wenn Ihr Hund also die schlechte Angewohnheit hat, an seiner Leine zu kauen, sollten Sie sich Hilfe suchen.
Leinenkauen ist ein ärgerliches Verhalten, das viele Hundebesitzer kennen. Auch wenn es harmlos erscheinen mag, kann diese Angewohnheit Probleme verursachen. In diesem Artikel erklärt OKYEPETS die Nachteile des Leinenkauens und gibt Ihnen effektive Tipps für entspanntere und angenehmere Spaziergänge mit Ihrem Hund.
1. Nachteile des Kauens an Hundeleinen
a. Sicherheitsrisiken
Wenn ein Hund an der Leine kaut, kann diese beschädigt oder geschwächt werden und während eines Spaziergangs unerwartet reißen. Dadurch kann Ihr Hund in eine gefährliche Umgebung geraten.
b. Verstärkung von schlechtem Verhalten
Leinenkauen kann sich zu einer selbstbelohnenden Angewohnheit entwickeln, wenn es nicht unterbunden wird. Je mehr Ihr Hund kaut, desto mehr genießt er das Gefühl – und desto schwieriger wird es später, ihm die Angewohnheit abzugewöhnen.
c. Schwierigkeiten beim Gassigehen mit Hunden
Hunde, die häufig beißen und an der Leine ziehen, sind oft schwerer zu kontrollieren, was zu chaotischen und stressigen Spaziergängen führt. Besonders an überfüllten Orten sind sie problematisch.
d. Beschädigung der Ausrüstung
Das Beißen in die Leine führt zu deren Verschleiß und kann einen häufigen Austausch erforderlich machen, was zeitaufwändig und teuer ist.
2. Warum beißen Hunde in die Leine?
Aufmerksamkeit erregen: Wenn der Besitzer beim Spaziergang mit dem Hund auf sein Telefon konzentriert ist oder sich mit anderen unterhält, erregt der Hund Aufmerksamkeit, indem er in die Leine beißt, was dazu führt, dass der Hund gewohnheitsmäßig in die Leine beißt.
Frustration: Beim Spaziergang im Freien beginnt der Hund, in die Leine zu beißen, sobald er anderen Hunden begegnet. Dies liegt daran, dass er alternatives aggressives Verhalten zeigt, wenn er auf unerreichbare Reize (andere Hunde, Katzen usw.) trifft.
Übererregung: Der Hund ist überreizt und beißt in die Leine. Beispielsweise führt eine Reizüberflutung (neue Umgebung, Menschenmengen) zu einem Adrenalinschub und motorischer Katharsis.
3. Wie Sie verhindern, dass Ihr Hund in die Leine beißt
a. Die richtige Leine auswählen
Genauso wie bei der Wahl eines neuen Hundehalsbandes sollten Sie auch bei der Leine auf Qualität achten. Lesen Sie dazu: Hundeleinen: Welche ist die richtige für Ihren Hund? Wenn Ihr Hund gerne an der Leine kaut, verwenden Sie eine Leine aus robustem Material wie Kette oder Leder. Manche Hunde mögen den Geschmack oder die Beschaffenheit der Leine nicht und hören dann auf zu kauen.
b. Kaualternativen anbieten
Manchmal kaut Ihr Hund an der Leine, weil er nicht ausreichend beschäftigt wird und nicht genug Zeit zum Spielen hat. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund geeignetes Spielzeug oder Kauartikel hat, um ihn von seinem Instinkt, an der Leine zu kauen, abzulenken. Manche Spielzeuge enthalten sogar Leckerlis, damit der Hund sich mehr anstrengen muss, die Leine zu erobern. Das kann eine gute Strategie sein, denn so kann Ihr Hund die einfache Leine irgendwann satt haben.
c. Belohnen Sie das gewünschte Verhalten.
Wenn Ihr Hund ruhig läuft und nicht an der Leine kaut, belohnen Sie ihn mit Leckerlis oder Lob. Bestrafen Sie ihn nicht für sein unerwünschtes Verhalten. So verknüpfen Sie erwünschtes Verhalten mit positiven Erfahrungen.
Wenn Ihr Hund also während eines Spaziergangs anfängt, an der Leine zu kauen, gehen Sie wie folgt vor:
Hör auf zu gehen.
Lenken Sie ihn mit Leckerlis von der Leine ab.
Belohne ihn nicht sofort.
Bitten Sie sie, eine Handlung auszuführen, zum Beispiel sitzen, bleiben oder schauen.
Belohnen Sie sie mit Leckerlis.
d. Trainieren Sie die Befehle „aussetzen“ oder „verlassen“.
Bringen Sie ihr Kommandos wie „Aus“ oder „Geh“ mit Leckerlis und konsequentem Üben bei. Diese Kommandos helfen nicht nur gegen das Kauen an der Leine, sondern auch gegen andere unerwünschte Verhaltensweisen.
e. Gestalten Sie Spaziergänge interessant
Manchmal kauen Hunde aus Langeweile an ihrer Leine. Variieren Sie den Spaziergang, üben Sie Kommandos oder planen Sie kurze Spielzeiten ein, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.
f. Vermeiden Sie Situationen, in denen es zu einem Tauziehen kommt.
Wenn Ihr Hund die Leine packt, ziehen Sie nicht daran – es fühlt sich für ihn wie ein Spiel an. Bleiben Sie stattdessen ruhig stehen und warten Sie, bis er loslässt, bevor Sie weitergehen.
g. Suchen Sie gegebenenfalls professionelle Hilfe.
Wenn das Verhalten Ihres Hundes beim Kauen an der Leine aggressiv oder anhaltend ist, kann ein Hundetrainer oder Verhaltenstherapeut individuelle Lösungen anbieten.
3. Schlussfolgerung
Leinenkauen mag anfangs spielerisch sein, kann aber unbehandelt zu Sicherheitsrisiken, Frustration beim Training und teuren Ausrüstungsschäden führen. Glücklicherweise lässt sich das mit Geduld und den richtigen Strategien – wie einer stabilen Leine, Ablenkung und Belohnung für gutes Verhalten – erfolgreich abgewöhnen. Konsequentes Kauen ist der Schlüssel, und mit der Zeit werden Sie und Ihr Hund entspannte und angenehme Spaziergänge genießen.
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