Wenn Sie auch einen Hund haben, ist Ihnen vielleicht ein interessantes Phänomen aufgefallen: Hunde scheinen es besonders zu genießen, aus dem Fenster zu schauen und verharren manchmal sogar lange Zeit regungslos. Als ich anfing, einen Hund zu haben, fragte ich mich auch: Woran liegt das? Nach so vielen Jahren Hundeerfahrung verstehe ich es endlich!
1. Ich vermisse meinen Meister
Viele Büroangestellte haben Hunde. Wenn sie zur Arbeit gehen, müssen sie ihre Hunde oft allein zu Hause lassen. Da Hunde in der Regel sehr anhänglich sind, stehen sie manchmal am Fenster, nachdem ihre Besitzer das Haus verlassen haben, und sehen ihnen nach oder bewachen die Tür und warten auf ihre Rückkehr. All dies sind Ausdruck der Sehnsucht des Hundes nach seinem Besitzer.
2. Das eigene Territorium inspizieren
Für uns Menschen ist ein Zuhause der von vier Wänden umschlossene Raum, doch Hunde sehen das anders. Sie betrachten ihr Territorium als weitaus größer als ein Haus und meinen, alles außerhalb des Fensters gehöre ebenfalls dazu. Es gehört zu ihrer Natur, dieses Territorium zu bewachen und nach Eindringlingen Ausschau zu halten. Bellt Ihr Hund häufig vor dem Fenster, könnte das daran liegen, dass er andere Tiere sieht und sein Territorium bedroht fühlt. Da er sich nicht wehren kann, reagiert er wütend und hilflos.
3. Ich möchte rausgehen und spielen.
Hunde haben ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung. Werden sie lange Zeit in der Wohnung gehalten und bekommen nicht genügend Auslauf im Freien, können sie Sehnsucht nach der Außenwelt zeigen, indem sie beispielsweise aus dem Fenster starren oder ständig an den Vorhängen kratzen. Zeigt Ihr Hund solches Verhalten, benötigt er möglicherweise mehr Bewegung und soziale Kontakte. Regelmäßige Spaziergänge oder die Teilnahme an Hundeaktivitäten fördern nicht nur seine körperliche und geistige Gesundheit, sondern stärken auch die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier.
4. Um sich in der Sonne zu aalen
Sogar Welpen lieben es, sich in der Sonne zu aalen. Zwar sind sie nicht so sonnenverrückt wie Katzen, aber auch Welpen denken: „Besser etwas Sonne als nichts.“ Ein Sonnenbad hilft Welpen, Feuchtigkeit aus ihrem Fell zu verdunsten, Hautkrankheiten wie Pilz- oder Parasiteninfektionen vorzubeugen und die Hautgesundheit zu erhalten. Es ist außerdem gut für die Knochengesundheit und fördert Wachstum und Entwicklung – eine echte Win-win-Situation!
5. Neugier ist schwer.
Hunde haben von Natur aus einen ausgeprägten Entdeckerdrang. Sie schauen gern aus dem Fenster und hoffen, die Welt draußen zu erkunden. Ob Vögel am Himmel, Insekten in den Bäumen, Passanten oder andere Hunde – all das weckt ihre Neugier. Neugierige Hunde lassen sich meist leichter trainieren. Besitzer können dies nutzen, indem sie mit ihnen spazieren gehen und sie regelmäßig mit ihren Lieblingsleckerlis belohnen. So gelingt das Training reibungslos.
6. Langeweile
Manchmal starren Hunde aus dem Fenster, vielleicht einfach aus Langeweile und weil sie etwas zu tun haben wollen. Stellen Sie sich vor: Wenn wir mit Arbeit und Alltagspflichten beschäftigt sind, können Hunde nur zu Hause herumlaufen, ohne Handys zum Spielen oder Fernsehen, und ihre Unterhaltungsmöglichkeiten sind ziemlich begrenzt. So ist die ständig wechselnde Aussicht draußen vor dem Fenster für sie zu einer guten Möglichkeit geworden, sich die Zeit zu vertreiben.
Wenn Ihr Hund also auch gerne aus dem Fenster schaut, empfiehlt es sich, mehr Zeit mit ihm zu verbringen oder mit ihm spazieren zu gehen, damit er die Außenwelt besser erleben kann.